Über uns

Waren bis zum ersten Festspiel 2016 alle Darsteller jugendlicher Natur, so zeichnet sich der Verein seitdem durch sein breit aufgestelltes Darstellerfeld aus – im Sommer 2019 war der jüngste Schauspieler des Festspiels gerade einmal 7, der älteste 80 Jahre alt. Vereint werden jedoch alle durch ihre Freude am Spielen, der Lust, unbekanntes Terrain zu erkunden und sich immer wieder neu zu entdecken und zu erfinden. Unter der Koordination von Michael Boos, der sich seit der Gründung als 1. Vorstand ganz in den Dienst des Projekts „Treibhaus“ gestellt hat, blickt der Verein in eine spannende Zukunft. Gestärkt durch die positiven Erfahrungen der letzten Jahre startet der Theaterverein Treibhaus e.V. in ein neues Jahrzehnt und hofft auf viele weitere großartige Momente auf der Bühne – gemeinsam mit den Fans, den Familien und den Unterstützern jeglicher Natur!

1. Vorstand

Michael Boos

Größe: 188 cm
Haare: braun
Augen: grün-braun
Dabei seit: Gründungsmitglied 2013
Funktion: Schauspieler, Produktionsleiter, 1. Vorsitzender
Beruf: Unternehmensberater

Hobbies:

  • Fußball, Mountainbike, Wandern, Fitness
  • Theater spielen
  • Manchmal, wenn es mich überkommt, kommunale, kulturelle und sportliche Projekte initiieren und fördern
  • Filme schauen
  • Mich über schlecht geschriebene und recherchierte Zeitungsberichte aufregen

Prägendste Momente als Schauspieler:

  • Die Premieren unserer beiden Festspiele – Als erster Akteur auf die Bühne zu schreiten und 700 Treibhaus-Fans auf voll besetzten Zuschauerrängen zu begrüßen. Gänsehaut pur.
  • In einem Hauch von Nichts mit blauer Langhaarperücke in „Käfig voller Narren“ als „Drag Queen“ auf der Bühne stehen. Ganz schön luftig.
  • „Der Vorname“: Als Schauspieler innerhalb von zwei Stunden alle Emotionen durchleben – wenn du plötzlich „Eins“ bist mit deiner Rolle und diese einfach nur „lebst“. Ein unbeschreibliches Gefühl.

Lieblingsschauspieler/in: Daniel Craig, Leonardo di Caprio, Bradley Cooper

Lieblingsregisseur: Quentin Tarantino, James Cameron

Theaterbiografie:

1990 in Schongau geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur ab nach Augsburg zum Studieren. Dort einerseits die pädagogischen Grundvoraussetzungen eingeheimst, um später mal einen Theaterverein erfolgreich durch Freilichtfestspiele mit über 100 Mitwirkenden führen zu können und andererseits mir alle möglichen sportmotorischen Fähigkeiten angeeignet, um irgendwann mal für kampfbetonte Heldenrollen bereit zu sein. Danach weiter nach Stuttgart, um Wirtschaft zu studieren. Seitdem wieder sesshaft in Schongau.

Mit 18 Jahren begann meine Theaterkarriere im Welfen-Gymnasium mit zwei kleineren Rollen im Musical „Der Geist der Weihnacht“. Es folgte prompt die Hauptrolle im Theater „ Am kürzeren Ende der Sonnenallee“. Die weitere Geschichte kann nur „Treibhaus“ erzählen…

2. Vorstand

Maximilian Geiger

Größe: 170 cm
Haare: blond
Augen: Blau
Dabei seit: Gründungsmitglied 2013
Funktion: 2. Vorstand, Textbuchautor, Schauspieler und Regisseur
Beruf: Historiker (abgeschlossene Studiengänge: Bachelor Geschichte, Master Historische Wissenschaften)

Hobbies:

  • Theater spielen (offensichtlich…)
  • Lesen (alles, was mit Geschichte und Geschichten zu tun hat, die mich zum Lachen, aber auch zum Weinen bringen, die mich mitreißen, verzaubern, in eine andere Welt entführen)
  • Schreiben von Romanen und eigenen Theaterstücken (und ich habe mir selbst versprochen, dass irgendwann einmal ein vollständiges Werk vorliegt und nicht nur angefangene Manuskripte)

Prägendste Momente als Schauspieler und Regisseur:

  • Der erste Auftritt der Schauspieler und Schauspielerinnen während der Premiere der „Henkerstochter“, die ich als Regisseur inszenieren durfte. In diesem Moment fiel all die Anspannung der letzten Monate, die Angst, die Unsicherheit von mir ab. Ich empfand eine solche Glückseligkeit, dass ich mich prompt beim ersten Satz verhaspelte. Doch egal, ich wusste, dass sich all der Stress, die Mühen und die Strapazen gelohnt hatten.
  • Mein Auftritt in „Birdcage“: als Starina, einem Travestiekünstler, im bodenlangen Kleid und hochhakigen Schuhen zu tanzen. Hatte ich mich bisher für einen passablen Tänzer gehalten, wurde ich hier eines Besseren belehrt. Doch zumindest hat das Publikum gelacht… und was will man bei einer Komödie mehr?!?

Theaterbiografie:

1990 in Schongau geboren, schnupperte ich bereits mit vier Jahren erste Theaterluft im „Theaterstadl“. Als kleinstes Mitglied einer Räuberbande, gekleidet in Flanellhemd, zerrissener Jeans und Trachtenhut durfte ich genau einen Satz sagen: „Und dann feiern wir ein Fest mit Schnaps und den Gänsen von der Bäuerin!“ Inbrünstig riss ich eine Flasche Jack Daniel´s in die Höhe und wurde prompt mit dem lauten Lachen des Publikums belohnt. Nur wusste ich mit Vier leider noch nicht, dass die Zuschauer aus Freude über eine Situation lachen konnten. Vielmehr ging ich davon aus, man lache mich aus und rannte beschämt von der Bühne. Nachdem die Situation schließlich aufgelöst wurde, hatte ich Theaterblut geleckt.

In den folgenden Jahren durfte ich beim „Stadl“ in wechselnden Rollen, mal als Petrus mit aufsetzbarer Glatze und Rauschebart, mal als Erzählerkatze bei Schneewittchen (wer kennt sie nicht…) mitspielen. Weitere „Engagements“ folgten in der Grundschule, wie etwa der strenge Familienvater in „Madita“ mit aufgemaltem Schnauzbart und bodenlanger Krawatte, die meine Strenge unterstrich.

Mit zwölf trat ich dann der Theatergruppe des Welfengymnasiums bei. Als „schwuler Spiegel“ durfte ich in einer modernen Interpretation von Schneewittchen (diesmal zumindest nicht als Erzählerkatze…) der bösen Königin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Jetzt mal ehrlich… wer erlaubt einem Sechstklässler mit Glitzerhotpants, Ballerinas und Netzoberteil auf die Bühne zu gehen?!? Zumindest hat es mächtig Spaß gemacht, Winnteouch aus „Der Schuh des Manitu“, den ich kurz zuvor im Kino gesehen hatte, nachzueifern.

Schon im Jahr darauf schloss ich mich der Theatergruppe von Frau Treib an und blieb ihr bis nach dem Abitur treu. Auf Grund meiner eher mäßigen… na gut, sind wir ehrlich… meiner absolut miesen Gesangsfähigkeiten, fielen meine Rollen eher klein aus. Doch dabei sein ist alles! Was zählt sind nämlich der Spaß am Spielen und die Freunde fürs Leben, die ich fand.

Zeitweise spielte ich parallel dazu im Grundkurs „Dramatisches Gestalten“ von Frau Priewich. Übrigens eine meiner Regisseurinnen als vierjähriger Räuber mit Jack Daniel´s.

Diese zwei Lehrerinnen – Frau Priewich und Frau Treib – haben mir im Bereich des Theaters so viel beigebracht und die Schritte hin zum „Theaterverein Treibhaus“ überhaupt erst ermöglich.
Und hier wären wir also beim „Treibhaus“: Nachdem einige der anderen Schauspieler und ich über unser Abitur hinaus unter Frau Treib tätig waren, wurde uns klar, dass wir nicht ewig dort bleiben konnten. Doch aufgeben wollten wir unser Hobby auf keinen Fall. Kurzerhand beschlossen wir – das waren Domi, Michi, Martin, Ali und ich – einen eigenen Verein zu gründen. Um die notwendigen sieben Gründungsmitglieder vorzuweisen, waren schnell zwei weitere Freunde gefunden.

Von da an folgten zahlreiche Treibhaus-Stücke, an denen ich vor und hinter der Bühne, als Schauspieler, Tontechniker, Bühnenbildner, Textbuchautor und Regisseur mitwirken durfte. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

Ach ja, apropos Geschichte… fast hätte ich es vergessen: studiert habe ich natürlich auch. Nämlich Geschichte im Bachelor und Master an der Universität Augsburg und zeitweise sogar im Lehramt. Auch ein spannendes Kapitel meines Lebens, doch für mein Theaterleben nicht groß von Bedeutung.

Martin Kriwan

Größe: 185 cm
Haare: adrette brünette Locken
Augen: ozeanblau
Dabei seit: Gründungsmitglied 2013
Funktion: Schauspieler, ab und zu Regisseur
Beruf: Gymnasiallehrer Deutsch/Geschichte/Sozialkunde

Hobbies:

  • Musik hören/selbst machen (Piano, Vocals, Drums)
  • Theaterstücke adaptieren, planen, erproben und auf der Bühne präsentieren
  • Geschichtlicher und/oder politischer Diskurs
  • Mit Freunden treffen, feiern, musizieren, das Leben genießen
  • Neue Länder und Städte auf ausufernden Reisen oder Wochenendkurztrips erkunden
  • Filme und Serien bingen, kritisch analysieren und ggf. auseinandernehmen

Prägendste Momente als Schauspieler und Regisseur:

  • Das erste große Solo als Artful Dodger in „Oliver!“ 2005, stellvertretend fürs Schultheater
  • Die Sterbeszene in „Von Mäusen und Menschen“ als Lenny 2015, stellvertretend für die Kulzezeiten
  • Der Kampf mit dem Henker in „Die Henkerstochter“ als Teufel 2016, stellvertretend fürs Festspiel

Lieblingsschauspieler/in: Robert de Niro, Leonardo di Caprio, Eva Green
Lieblingsregisseur: Martin Scorsese, Sergio Leone

Stationen eines Schauspiellebens (bisher):

Beginnend als Dr. Eisenbart als pummeliger Fünftklässler oft in markanten Nebenrollen besetzt, brachte mir die Fähigkeit, einigermaßen gerade Töne singen zu können, regelmäßig meist attraktive Nebenrollen in den Musicals des Schultheaters unter der Leitung Christiane Treibs ein. Ob als Artful Dodger, Wachtmeister Wampe, Wilmersdorfer Witwe, ruheloser Geist Butthead oder Monsieur Le Curé galt es stets unterschiedliche Herausforderungen zu meistern. Im Verlauf dieser prägenden Zeit am Welfengymnasium Schongau wuchs die Theatergruppe immer weiter, weshalb viele Mitglieder des heutigen Theatervereins Treibhaus bereits damals mit uns gemeinsam auf der Bühne standen.

Nach dem letzten von der Schule aus organisierten Stück „Gott“ von Woody Allen, erstmals im Kulturzentrum Schwabniederhofen aufgeführt, bekamen wir das Gefühl, dass es an der Zeit sei, nun eine eigene Gruppe zu gründen, da wir nun auch mittlerweile alle die Schule mehr oder weniger erfolgreich verlassen hatten und dem Nachwuchs keine Rollen mehr wegnehmen wollten. Im Januar 2013 im leider heute nicht mehr existenten Eulenspiegel Schongau gegründet, brachten wir die innerhalb weniger Monate und mit mehr Glück als Verstand das erste Stück „Sterben für Laien“ auf die Bühne. Als hypochondrischer Cousin Andy musste/durfte ich in diesem Stück mit verrückten Macken einen zentralen Beitrag zum eh schon vorherrschenden Chaos beitragen. Durch diesen ersten Erfolg bekräftigt folgten in den nächsten zwei Jahren einige Stücke im Kulze, die mir bis heute noch sehr positiv in Erinnerung geblieben sind. Als schokoladensüchtiger, belgischer Detektiv Milo Perrier in „Eine Leiche zum Dessert“ sowie Dr. Chumley in „Mein Freund Harvey“ oder unter eigener Regie als Michel Houillé in „Gott des Gemetzels“ oder Lenny in „Von Mäusen und Menschen“ legte ich mein Hauptaugenmerk bei der Rollenauswahl auf den Anspruch, möglichst vielschichtige, anspruchsvolle oder extravagante Charaktere interpretieren zu können – der strahlende Held, der oberkörperfrei das Mädchen rettet und mit ihr in den Sonnenuntergang reitet, war noch nie mein Ding.

Das Jahr 2016 bedeutete für uns als Verein eine Zäsur, da wir uns erstmals aus dem behüteten Rahmen des Kulzes herausbewegten und uns im Modeon Marktoberdorf mit „Birdcage – Ein Käfig voller Narren“ auf eine vielfach größere Bühne trauten, als wir es bisher gewohnt waren. Als Hauptrolle Armand Goldman zunächst von der Textmenge beeindruckt, dauerte es etwas, bis ich mich in die Rolle des gealterten, schwulen Nachtclubbesitzers Armand Goldman hineinversetzen konnte. Die Entwicklung des gesamten Stückes – auch bei den aus nostalgischen Gründen in der Landvolkshochschule Wies ausgetragenen Probetagen – führte aber zu einem faszinierenden Ergebnis inkl. meines ersten Kusses live auf der Bühne.

Das im selben Jahr großangelegte Festspiel „Die Henkerstochter“ auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz in der historischen Altstadt Schongaus markierte den nächsten Schritt auf dem Weg zur Etablierung im Schongauer Kulturprogramm. Als brutaler Söldner, der von allen nur ‚Teufel‘ genannt wurde, war ich hier nun zum ersten Mal der Böse. Mit nur einer Hand, einem Hinken und stark verzerrter, kratziger Stimme stellte diese Rolle die für mich die bisher größte Herausforderung dar. Ohne viel Text und oft durch rein optische Präsenz Wirkung zu erzeugen, war anfangs nicht leicht und rutschte schnell mal ins Lächerliche. Die Schwertkampfperformanz gemeinsam mit dem Henker forderte körperlich auch ungewohnte Qualitäten und viel Training, was am Ende in einem – wie ich mich zu erinnern meine – spektakulären Kampf mit fliegenden Funken und blauen Flecken en masse gipfelte. Auf der Bühne zu sterben war mir zwar nicht neu, aber nach einem derartigen Kampf durch das große Richtschwert des Henkers niedergestreckt zu werden, war atemberaubend und einfach genial.

In der Zeit bis zum nächsten großen Festspiel experimentierten wir in Form der Revue „Stationen eines Lebens“ in unterschiedlichen Rollen mit Gesang, Schauspiel oder reiner Stimme sowie mit dem Gerichtsdrama „Terror“ von Ferdinand von Schirach, das mit kleiner Besetzung und minimalistischer Inszenierung unter eigener Regie im Ballenhaussaal aufgeführt wurde, etwas herum und erweiterten unser Repertoire. Als Konrad Faistenmantel in „Die Henkerstochter und das Spiel des Todes“ im zweiten großen Festspiel 2019 lag der Fokus auf einer möglichst fiesen, hinterhältigen und menschenverachtenden Art und Weise, mit der ich den nur auf sich und seinen Profit bedachten Ratsvorsitzenden Oberammergaus interpretieren sollte. Die großen Festspiele mit über 100 Mitwirkenden waren etwas ganz Besonderes, da eine solche Dynamik, bei der alle meist an einem Strang zogen, absolut beeindruckend und neu war. Die Stimmung beim Lagerleben während den Gesamtproben und den Aufführungen und die neugewonnen Freundschaften inkl. einiger neuer Vereinsmitgliedern waren eine weitere Komponente des vielschichtigen und nie langweilig werdenden Theaterlebens.

Der Verein wächst und parallel entwickelt man sich als Schauspieler immer weiter, entdeckt neue Facetten des eigenen Spiels, stößt manchmal an seine Grenzen, probiert sich aus, schlägt auch mal über die Strenge und hat immer wieder neue Ideen, etwas Innovatives oder Neues zu kreieren. Nicht festgelegt in dem, was als Nächstes kommt, blicken wir in eine spannende Zukunft, die hoffentlich viele anspruchsvolle, kreative und skurrile Rollen bereithält.

Eleyne Wenninger

Dabei seit: Gründungsmitglied 2013
Funktion: Schauspiel, Regieassistenz, Regie, Schriftführerin des Vereins
Beruf: Masterstudentin der Wissenschaftsgeschichte an der Uni Regensburg

Prägendste Momente als Schauspieler und Regisseur:

  • Die Premiere von „Der Vorname“, dem ersten Stück, bei dem ich Regie geführt habe
  • Die Probenzeit von „Sister Act“ mit dem Nonnenchor und die ganze Organisation des Stückes
  • Die Vorbereitungszeit zu „Die Henkerstochter“, bei der ich mich in allen Bereichen (Schauspiel, Regieteam und Organisation) austoben konnte

Lieblingstheaterstücke:

  • „The play that goes wrong“ (von Henry Lewis, Jonathan Sayer, Henry Shields), ein unfassbar witziges Stück
  • „La Cage aux folles” (von Jerry Herman, nach dem Buch von Harvey Fierstein), ein mitreißendes und rührendes Musical
  • „Fahrenheit 451“ (nach dem Roman von Ray Bradbury), ein Stück, das zum Nachdenken anregt
  • „Hamilton“ (von Lin-Manuel Miranda), ein Hip-Hop-Musical über das Leben des amerikanischen Gründervaters Alexander Hamilton

Dominik Nierer

Größe: 198 cm
Größe: Vorhanden
Haare: Straßenköterbraun
Augen: Blaugrau
Dabei seit: Gründungsmitglied 2013
Funktion: Regie, Textbuch und Schauspiel
Beruf: Masterstudent der Politikwissenschaft und Geschichte in Regensburg

Hobbies:

  • Natürlich Theater spielen und die Bühnen unsicher machen
  • Lesen, lesen, lesen… und ein wenig schreiben
  • Alles, was mit Film und Fernsehen zu tun hat
  • Phasenweise: Fitness, wenn ich gut drauf bin
  • Gaming, real am Tisch und virtuell
  • Museen abklappern und den ganzen Tag darin verbringen
  • Hin und wieder, soweit es meine bescheidenen, musikalischen Fähigkeiten erlauben: Gitarre spielen

Prägendste Momente als Schauspieler und Regisseur:

  • Die Premiere der ersten Henkerstochter: Langsam, vor 800 Zuschauern, in profillosen Kostümstiefeln eine schmale Holztreppe möglichst souverän hinunterschreiten.
  • Als „Agador“ in Birdcage: In 8 Zentimetern Stoff und nichts weiter zum Staubwischen vors Publikum treten… und jeden Impuls zu unterdrücken, ins erstaunte Gelächter mit einzufallen.
  • Der Premierenapplaus unseres ersten Stücks Sterben für Laien: Die unbeschreibliche Erleichterung, als Regisseur, Textbuchbearbeiter und Schauspieler nicht völlig versagt zu haben, das Verbundenheitsgefühl mit den Menschen, die da Hand in Hand mit mir standen… und der Wunsch MEHR DAVON, BITTE!!!

Motto: Das Leben ist kein Ponyschlecken.

Biografie:

1990 geboren und aufgewachsen in Schongau. Kindheit und Jugend dort verbracht, viel Zeit für meine schulische Bildung genommen. Nach dem Abitur zum Lehramtsstudium nach Augsburg. Nach einer kurzen Findungs- und Neubesinnungsphase Richtung Regensburg, um dort Politikwissenschaft und Geschichte zu studieren. Für den Master gleich dortgeblieben.

Erste Rolle: Das „Ich-bin-Ich“ im zweiten Kindergartenjahr (Hauptrolle, wohlgemerkt). In der Grundschule dann den Miraculix gegeben, Vorliebe für Vollbart entwickelt. Im Gymnasium unter Frau Treib und Frau Priewich das Theater zur schulischen Hauptbetätigung gemacht. Nach Schulabschluss und gezwungener Bühnenabstinenz mit ein paar Verwegenen kurzerhand „Treibhaus“ gegründet. Happily ever after…